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Projekte

PROJEKTE

Im März kamen zwei krebskranke Kinder aus der Ukraine zur Behandlung an die Uniklinik der RWTH Aachen. Sie sind mit ihren Müttern aus den Kriegsgebieten geflüchtet und werden hier in Deutschland weiterbehandelt. Beide Kinder (ein Junge, 10 Jahre und ein Mädchen, 11 Jahre) sind an Leukämie erkrankt. Nun bekommen die beiden endlich wieder ihre dringend benötigten Medikamente und ihre Chemotherapie zur Heilung kann weitergehen. Die Uniklinik Aachen übernimmt die Kosten für die weitere Behandlung.

Der Förderkreis „Hilfe für krebskranke Kinder“ e.V. Aachen setzt sich für die Versorgung der beiden Familien ein, hilft, die Unterbringung zu organisieren und beschafft alles Notwendige für den täglichen Bedarf. Dies alles geschieht in enger Kooperation mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Uniklinik. „Die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Förderkreis besteht nun schon Jahrzehnte. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir nun auch bei der Betreuung der betroffenen Familien aus der Ukraine auf Unterstützung durch den Förderkreis bauen können.“ unterstreicht Professor Dr. med. Norbert Wagner, Direktor der Klinik für Kinder-und Jugendmedizin.

Weiterhin trägt der Förderkreis die Kosten für das Dolmetschen auf der Station, bei Behördenbesuchen und dort wo weiterer Bedarf besteht. Ukrainischstämmige Medizinstudentinnen von der RWTH stehen uns als Dolmetscher zur VerfügungWir möchten uns an dieser Stelle von Herzen für die tatkräftige Unterstützung von Ehemaligen und auch akut selbst betroffenen Eltern bedanken! Das „An einem Strang ziehen“ mit Ihnen allen hilft uns sehr!

UPDATE: Die Kinder sind inzwischen wieder zurück in ihrer Heimat.

Kurz vor Ausbruch der Corona-Pandemie hatten wir es gerade noch geschafft, einen großen Gefrierschrank für die Elternküche anzuschaffen, der ein eigenes Fach für jedes Zimmer vorsieht. Das ermöglicht es den Familien, die oft lange Zeit am Stück auf der Station verbringen müssen, Zutaten für die Lieblingsgerichte der kranken Kinder bereit zu haben und zu kochen, z.B. wenn unter der Cortisonbehandlung plötzlich Heißhunger auf etwas Besonderes aufkommt.

Nach dem Motto „alles neu macht der Frühling“ statteten wir die Elternküche mit neuen Pfannen, Kesseln, Kochutensilien und buntem Geschirr aus.

Außerdem kauften wir für die Behandlungszimmer der kleinen Krebspatienten in der  Poliklinik Whiteboards, die über Veranstaltungen und Angebote des Förderkreises und anderer Institutionen informieren sollen, ohne ahnen zu können, dass Corona sämtliche Pläne durchkreuzen sollte . . .

Die von uns für das Frühjahr und den Sommer geplanten Aktionen sowie der große Jahresausflug, für den wir dieses Jahr etwas ganz Besonderes vorgesehen hatten, konnten nicht stattfinden.

Durch die Kontaktbeschränkungen auf der kinderonkologischen Station, die zum Schutz der Patienten nur ein Elternteil zuließen, konnte Frau Paulus die Eltern nicht vor Ort besuchen und betreuen, was ansonsten wöchentlich geschieht, sondern ihnen nur telefonisch zur Seite stehen.

Das Leben auf der normalerweise so belebten Station sah plötzlich anders aus, dadurch dass alle Bastelangebote und Aktionen, die Externe erfordert hätten, gestrichen werden mussten und die Kinder auch keinen Besuch von ihren Geschwistern, Großeltern oder anderen Verwandten empfangen durften.

Um möglicher Langeweile vorzubeugen, hat der Förderkreis begonnen, regelmäßig Bastelpakete zu finanzieren, mit denen sich die Patienten auf ihren Zimmern mit ihren Eltern die Zeit vertreiben können. Um die Zeit zu versüßen, gibt es wöchentliche Eisaktionen, bei denen die Kinder ihr Lieblingseis bestellen dürfen, welches das psychosoziale Team der Station auf Kosten des Förderkreises besorgt.

Als Ausdruck unserer Wertschätzung für das Stationspersonal, welches in dieser schwierigen Zeit sehr gefordert wird und Enormes leistet, sorgen wir für Kraftnahrung in Form von Brötchen und leckerem Belag für die Frühstückspausen.

Wie eh und je unterstützen wir natürlich auch in Corona-Zeiten zahlreiche Familien finanziell und mit Sachspenden, finanzieren Stellen auf der Station, um den Personalschlüssel aufzustocken, sorgen für zusätzliches Equipment und leisten vieles im Hintergrund, was den Familien in ihrer herausfordernden Situation zugute kommt.

(Symbolbild Corona von Gerd Altmann auf pixabay.com)

2015 wurde – nach dreijähriger Projektarbeit – ein Dachgarten durch umfangreiche Baumaßnahmen in einen Spielplatz umfunktioniert.

Dieser bringt den Kindern ein Stückchen Normalität in den Klinikalltag. Hier kann man an der frischen Luft die Krankheit für eine Weile vergessen und einfach nur klettern, schaukeln oder Bobby-Car fahren.

Dieses Projekt wurde durch den Förderverein finanziert.

Die Stationsküche ist für die Familien der erkrankten Kinder ein wichtiger Bestandteil des täglichen Krankenhausalltags. Hier kann man sich eine Kleinigkeit zu essen warm machen oder auch selber etwas kochen.

Die Wohnküche wurde umgestaltet, um den Familien und kleinen Patienten ein bisschen mehr Wohlfühlatmosphäre zu bieten.

Es gibt viele Patienten, die nicht in der näheren Umgebung von Aachen wohnen oder sogar aus dem Ausland zur Behandlung in das Universitätsklinikum nach Aachen kommen. Da die Behandlung sich teilweise über Monate hinziehen kann, ist es wichtig, dass die Familie eine Bleibe in der Nähe des erkrankten Kindes haben kann.

Der Förderkreis hat eine kleine Wohnung oberhalb der Räumlichkeiten der eigenen Geschäftsstelle eingerichtet, um sie betroffenen Familien kostenlos zur Verfügung zu stellen. Hier können sich die Familien für die Zeit der Behandlung einrichten und zurückziehen, wenn eine Anwesenheit auf der Station nicht notwendig ist. Die Wohnung ist fußläufig vom Klinikum erreichbar.

Ablenkung vom Stationsalltag und der Krankheit ist immer willkommen und wichtig für die Genesung der Kinder.

Der Stationshund ist der haarigste Mitarbeiter im Universitätsklinikum Aachen. Mit seinem Frauchen besucht er die Station der Kinderonkologie und lässt sich von den kleinen Patienten beschmusen und spielt mit ihnen.